Einstürzende Neubauten. Bipolar Architecture
Gestaltungsvorschlag für den Deutschen Pavillon, Biennale Venedig 2025

in Zusammenarbeit mit: Prof. Dr. Uwe Bresan, Christin Deringer, Sebastian Henning, Prof. Tobias Maisch, Ping und Pong, 593 Studio

 

Unser Berufsstand ist es seit jeher gewohnt, mit der Ambiguität von angewandter Kunst und Dienstleistung zu leben. Die Zielkonflikte, mit denen wir als Architekturschaffende jedoch aktuell konfrontiert sind, stellen eine unbekannte Komplexität dar. Es braucht daher neue Perspektiven, um das Konstrukt von Bedingtheiten, das wir selbst und andere um unseren Berufsstand erschaffen haben, aufzulösen. Wir fordern neue Denkmodelle, in denen wir auf spielerische, experimentelle und forschende Art und Weise, unsere Zukunft gemeinsam erproben können. Gestalten wir den Deutschen Pavillon von Venedig als Möglichkeitsraum, als digitales Reallabor der produktiven Kommunikation.

Nutzen wir unsere kollektiven Fähigkeiten (collective wisdom of the crowd) indem wir gemeinsam mit Forschenden, Lehrenden und Praktizierenden der Generationen Y und Z, das heißt, der nach 1980 Geborenen, neue Ansätze in unserer Multipolaren Welt entdecken. Nehmen wir den Gedanken der interdisziplinären Zusammenarbeit ernst und laden Experten und Expertinnen der verschiedensten Disziplinen dazu ein. Entwickeln wir gemeinsam eine Vorstellung davon, was Architektur im 21. Jahrhundert und darüber hinaus sein kann.

Besonders willkommen sind dazu alle, die dieses Jahrhundert prägen werden: Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene. Wir möchten allen die Möglichkeit bieten an diesem spielerischen, experimentellen und forschenden Denkmodell teilzunehmen, um unserer Zukunft Gemeinsam zu gestalten.