Heil- und Pflegeanstalt Erlangen
Anerkennung, offener Wettbewerb, 2023
Die ehemalige Heil- und Pflegeanstalt in Erlangen wird zu einem Erinnerungs- und Zukunftsort entwickelt. Bestehende Gebäude werden reaktiviert und durch eine verbindende Mitte ergänzt.
Zentrales Element ist der hortus memoriae: ein langgestreckter, geschlossener Garten als naturnaher Rückzugsort inmitten der Stadt. Ein barrierefreier Weg führt durch eine frei wachsende Landschaft zwischen den ehemaligen Bezugsräumen von Tätern und Opfern.
Der Hortus macht das Prinzip der Wertschätzung allen Lebens räumlich erfahrbar. Natur darf sich entfalten, der Mensch versteht sich als Teil eines größeren Ganzen und findet Raum zur Reflexion.
Der Hortus wird somit verschiedener Bedürfnisse zugleich gerecht. Dem Gedenken an die Vergangenheit, der Gegenwart als Naherholungsfreiraum und der Zukunft als Ökosystem für heimische Hölz-, Pflanz- und Tierarten.


